Beschreibung der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, bei der RVE

Hallo, an alle Bewerber für einen Ausbildungsplatz als Kraftfahrzeugmechatroniker mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik.

Wir, Theodor, Philipp und Marc, sind jetzt im 3. Ausbildungsjahr und gehen nun langsam auf die Abschlussprüfung zu. Deswegen ergreifen wir heute mal die Chance, euch unseren Ausbildungsberuf näher zu erklären.

Unsere Ausbildung erfolgt über die IHK im dualen System in den MAN Servicewerkstätten der RVE in Annaberg-Buchholz, Marienberg und Aue. Weitere Servicewerkstätten befinden sich in Lugau, Limbach-Oberfrohna und Zschopau.

Die dreieinhalbjährige Ausbildung im dualen System bedeutet, dass wir zum einen in den Werkstätten praktisch und zum anderen theoretisch in den Berufsschulen ausgebildet werden. Die Berufsschule findet im Blockunterricht statt. Dass bedeutet immer am Stück meist zwei Wochen Schule. Die Berufsschulen befinden sich je nach Wohnort in Oelsnitz, Zschopau, Chemnitz oder auch Zwickau.

Eine große Besonderheit der Ausbildung hier bei der RVE ist, dass wir eine eigene Lehrwerkstatt haben. Unser Ausbilder, Herr Müller, bringt uns dort wichtige praktische und theoretische Fachkenntnisse bei und erklärt diese an unseren vier Ausbildungsfahrzeugen, die für die Ausbildung auch mit Fehlern bestückt werden können, um eine koordinierte und schnelle Fehlersuche zu trainieren. Auch mit modernen Diagnosetechniken kann man hier den Umgang üben.
Selbst, wenn mal ein Problem am eigenen Fahrzeug auftritt, steht einem jemand mit Rat und Tat zur Verfügung und das Problem wird meist behoben.
Im Ausbildungszentrum findet dann auch die Prüfungsvorbereitung statt, wenn es auf die Abschlussprüfung Teil 1 und Teil 2 zugeht. Die theoretische Prüfung wird bei der IHK in Chemnitz durchgeführt und die praktische Prüfung findet in der bekannten Lehrwerkstatt in Annaberg-Buchholz statt, was sehr zum Vorteil ist, wenn man sich an so einem Tag etwas sicherer fühlen kann.

In den MAN Servicewerkstätten lernen wir in unserer Ausbildungszeit Lkw und Busse sowie ihre Baugruppen kennen; sind bei der Vorbereitung für gesetzliche Untersuchungen dabei, wie zum Beispiel AU, HU, SP und die 57b; führen Wartungsdienste laut Herstellervorgaben durch; diagnostizieren Fehler oder stellen Mängel fest und beheben diese.
Den Kundenkontakt darf man ebenfalls nicht scheuen, um einen Mangel schneller zu finden.
Die Arbeit an Bussen und Lastkraftwagen mit Trailern ist sehr vielseitig, auch in Hinsicht auf neue Technologien und Systeme.
Unterwegs mal einem Reisebus oder Sattelzug technische Hilfe zu leisten, ist ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass er durch unsere schnelle Hilfe seine Fahrt fortsetzen kann.

Unsere Tätigkeit verlangt aber auch viel Verantwortung. Sind alle Schrauben festgezogen, ist genügend Öl aufgefüllt, haben wir alle Mängel erkannt? Deswegen ist es oberstes Gebot, alle Arbeiten sorgfältig und auch nach Herstellervorgaben durchzuführen.

Jeder, der große und schwere Kraftfahrzeuge mag und sich nicht vor schmutziger und schwerer Arbeit scheut, der sollte sich bei der RVE bewerben.
Jeder, der sich eine qualitativ hochwertige Ausbildung wünscht, findet diese hier im Erzgebirge bei der RVE und schickt seine Bewerbung an:

Regionalverkehr Erzgebirge GmbH
Bereich Personal/Recht
Frau Ingrid Egerer
Geyersdorfer Straße 32
09456 Annaberg-Buchholz

Viele Grüße

Philipp, Theodor und Marc

 

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