RVE als neues Synonym für Mobilität im Erzgebirge

11.04.2011

Der mit der im Jahre 2010 vollzogenen Abspaltung der Teilbetriebe Lugau und Zschopau der Autobus GmbH Sachsen – Regionalverkehr – und Übernahme in die BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH eingeschlagene Weg in Richtung eines modernen und zukunftsträchtigen ÖPNV-Unternehmens wird nunmehr über eine Umfirmierung und damit einhergehend eine neue Identität auch nach außen dokumentiert.

Nach erfolgter Zustimmung durch den Kreistag erbringt das Unternehmen, dessen alleiniger Gesellschafter der Erzgebirgskreis ist, ab 11. April 2011 seine Beförderungsleistungen nicht mehr als BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH, sondern agiert unter dem Namen RVE Regionalverkehr Erzgebirge GmbH auf dem Markt.


Mit diesem Schritt ist die Einführung eines neuen Logos RVE, welches mit Blau und Grün die bisher dominanten Farbtöne der beiden Altunternehmen aufgreift, verbunden: Die Außendarstellung des Unternehmens wird sich damit in der Öffentlichkeit in den nächsten Tagen und Wochen sichtbar verändern: So werden Logo und Schriftzug unter anderem an den Außenfassaden von Gebäuden, an Haltestellen und auf Dokumenten ausgetauscht. Auch an den Fahrzeugen selbst wird sich in Kürze die neue Symbolik wieder finden. Regional werden zudem sieben Busse mit einer markanten Außenwerbung weithin sichtbar auf die neue Firmierung verweisen. Neu zugeführte Fahrzeuge sollen perspektivisch eine Lackierung im RVE-Design erhalten.

Eine weitere Neuerung betrifft die Erreichbarkeit des Unternehmens im Internet. Unter www.rve.de können per Mausklick Fahrpläne heruntergeladen, Umleitungsinformationen abgerufen, Fernlinienfahrten und Tagesausflüge reserviert, Angebote für eine Busanmietung abgefordert und umfassende Informationen rund um die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH eingeholt werden. Nutzer, welche sich unter www.bvo.de und www.autobus-sachsen.de ins Netz einwählen, werden automatisch auf die neue Homepage weitergeleitet.  

In Bezug auf die Verkehrsleistung, die Erreichbarkeit und den Service vor Ort bleibt für Fahrgäste hingegen alles beim Alten. Dementsprechend haben das Fahrplanangebot, die Betriebshöfe sowie natürlich auch die Kunden- und Reisebüros weiterhin Bestand. Unverändert bleibt mit Annaberg-Buchholz auch der Sitz des Unternehmens. In der Geyersdorfer Straße 32 sind im I. Quartal 2011 bereits die Geschäftsbereiche neu strukturiert worden. In diesem Rahmen wurden Verantwortlichkeiten gebündelt und erste Schritte zur effektiveren Gestaltung von Arbeitsabläufen unternommen. Die stetige Fortführung dieses Prozesses ist gerade vor dem Hintergrund der sich immer schwieriger gestaltenden Rahmenbedingungen im ÖPNV-Sektor auch in Zukunft unabdingbar.

Leistungsspektrum:

Das Unternehmen ist nicht nur zuverlässiger Partner im öffentlichen Busverkehr der Region, sondern bietet darüber hinaus auch noch eine Vielzahl weiterer Beförderungsleistungen an. Im Rahmen des Fernlinienverkehrs rollen die Busse während der Saison wöchentlich Richtung Ostsee sowie Balaton und verkehren darüber hinaus auch nach Karlsbad, Marienbad und Prag. Für alle Reiselustigen mit dem Wunsch nach einem „Rundum-Sorglos-Paket“ hält das Unternehmen eine Vielfalt an organisierten Tagesausflügen und Mehrtagesreisen bereit. Auch dem individuellen Beförderungsbedarf von Gruppen, Vereinen, Schulklassen oder Privatpersonen kann Sachsens größtes Regionalbusunternehmen durch die Möglichkeit der Busanmietung entsprechen. An den Standorten in Annaberg-Buchholz, Aue und Marienberg betreibt der Verkehrsbetrieb moderne MAN-Vertragswerkstätten. Darüber hinaus erfolgt die Wartung, Pflege und Instandhaltung der eigenen Fahrzeuge auch in den Betriebswerkstätten in Lugau und Limbach-Oberfrohna. In Marienberg befindet sich außerdem eine Eisenbahnwerkstatt.

Auch in Sachen Bildung ist die RVE kompetenter Ansprechpartner. Schulabgänger erhalten mit einer Ausbildung im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft. Im unternehmenseigenen Aus- und Weiterbildungszentrum werden darüber hinaus zum Beispiel auch Umschulungslehrgänge zum Berufskraftfahrer angeboten.

Beteiligungen:

Beteiligungen werden an der City-Bahn Chemnitz GmbH, der RVE Akademie GmbH, der ETP EURO TRAFFIC PARTNER GmbH sowie der SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH gehalten. Letztere ist Betreiber von drei Schmalspurbahnen: Die Fichtelbergbahn dampft von Cranzahl nach Kurort Oberwiesenthal, die Lößnitzgrundbahn schnauft von Radebeul Ost nach Radeburg und die Weißeritztalbahn rollt von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde.

Informationen zu ASR und BVO:

Die ASR hat sich am 1. Juli 1991 aus der Kraftverkehr AG Chemnitz, dem ehemaligen VEB Kraftverkehr Karl-Marx Stadt, heraus gegründet. Gesellschafter waren im Jahre 2008 die Landkreise Chemnitzer Land, Mittlerer Erzgebirgskreis und Stollberg. Mit In-Kraft-Treten der Kreisgebietsreform ging das Unternehmen an den Erzgebirgskreis und den Landkreis Zwickau über. Moderne Betriebshöfe werden im Bereich der ehemaligen ASR an den Standorten Limbach-Oberfrohna, Lugau und Zschopau betrieben.  

Am 1. September 1991 gründete sich die Busverkehr Obererzgebirge GmbH (BVO) aus der ehemaligen Kraftverkehrsgesellschaft mbH Annaberg, einer Übergangsfirma des ehemaligen VEB Kraftverkehr Annaberg. Die damaligen Landkreise Annaberg, Aue, Schwarzenberg und Marienberg, wurden am 14. Januar 1993 Gesellschafter des Unternehmens, welches den Firmennamen „Busverkehr Ober- und Westerzgebirge GmbH“ erhielt. Seit August 1997 lautet der offizielle Firmenname BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH. . Mit der Kreisgebietsreform im Jahre 2008 ist der Erzgebirgskreis alleiniger Gesellschafter geworden. Betriebshöfe werden im Bereich der ursprünglichen BVO in Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg, Olbernhau und Schwarzenberg unterhalten. 

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